POLIZEI-SPORTVEREIN 90 Neubrandenburg e.V.

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Die 1970er

Erfolgspremieren für Traditionswettkämpfe

1970   Mit der Eröffnung der Neustrelitzer Dynamo- Sportstätte unter Leitung von Günter Murawski verbessern sich die Ausbildungsmöglichkeiten für die Nachwuchskader entscheidend. Während in diesem Jahr der später international erfolgreiche Ringer Dietmar Hinz nach Luckenwalde geht, erkämpft Klaus - Peter Foppke, der 1964 zum SC Dynamo berufen wurde, WM - Gold im DDR-Achter. Bei der Bestenermittlung im Militärischen Dreikampf werden 28 000 Teilnehmer registriert.

1971  Beauftragt durch die Fachkommission Boxen der Zentralen Leitung, wird in Neustrelitz das II. Internationale Juniorenboxturnier für den Nachwuchs der sozialistischen Länder organisiert (das erste fand in Berlin statt). Der Premiere in unserem Bezirk folgt in diesem Jahr Anfang November bereits die 14. Auflage. Die Traditionsveranstaltung wird schnell zur Star-trampe für viele Talente. Zu den Turniersiegern zählen u.a. der spätere zweifache Europa-meister Richard Nowakowski, die beiden Junioren-Europameister von 1982, Siegfried Meh-nert und Torsten Schmitz, sowie eine Reihe späterer DDR - Meister. In die Leistungszentren werden 23 Mädchen und Jungen berufen. Unter ihnen die späteren Nationalmannschaftsmitglieder Elke Dettmann (Volleyball), Roland Gehrke (Ringen) und Ellen Neumann (Leichtathletik).

1972  Die VII. Bezirksdelegiertenkonferenz orientiert darauf, den Übungs- und Wettkampfbetrieb in den Nachwuchsabteilungen weiter zu forcieren und gleichzeitig das Niveau im Kampf-sport anzuheben. Die Delegierten wählen Oberst Alfred Böhm zum 1. und Oberst der VP Gerhard Kühl zum 2. Vorsitzenden. In Neustrelitz wird der 1. Hans - Kahle - Gedenklauf gestartet, der mittlerweile jährlich rund 500 Leichtathleten am Start um die Pokale sieht. Die wei-tere Gestaltung der entwickelten sozialistischen Gesellschaft setzte in den 70er Jahren auch für die Ausprägung von Körperkultur und Sport neue Maßstäbe. Die Dynamos stellten sich diesen höheren Ansprüchen, indem sie im sozialistischen Wettbewerb, im ständigen öffentlichen Vergleich unter den Sportgemeinschaften, Sektionen, Trainingszentren und Übungs-gruppen maximale Ziele anstrebten. Motiviert wurden die Mitglieder durch bedeutende historische Jubiläen. So ging man den 25. Jahrestag unserer Republik allerorts mit 25 neuen Initiati-ven und Aktivitäten an, die zu weiterem Leistungsanstieg in allen Bereichen führten.

Karelienreise und Start der Freundschaftsfahrt
1973  Am Anfang des fünften Fünfjahreszyklus steht die Festveranstaltung anlässlich des 20. Gründungstages der Sportvereinigung im März in der Neustrelitzer Sporthalle. Vor über 500 Sportlern, Übungsleitern und Funktionären, unter ihnen sowjetische Gäste, werden die Ge-nossen Heinz Lattek, Heinz Teubner, Alfred Böhm, Kurt Foppke, Ernst Sneikus, Ewald Witt sowie Heinz Kasuhlke für ihre langjährige verdienstvolle Tätigkeit mit dem Ehrenwimpel der SV Dynamo geehrt.
In dieses Jahr fällt auch der Start zur Fahrt der Freundschaft der Nachwuchssportler des Be-zirkes und der polnischen Partnerregionen. Geführt von Trainer Dieter Giese, gehen von den Neubrandenburger Dynamos Detlef Bönisch, Norbert Kühn, Gerhard Klütz. Michael Schwesinger und Frank Höfs in das Straßenetappenrennen, das in der Folge zur Tradition wird.
Auf Freundschaftskurs sind gleichfalls die Neustrelitzer Volleyballmädchen. Mit Oberstleutnant Horst Scheel als Delegationsleiter, betreut von Übungsleiter Lothar Tesch, weilt der DDR - Schülerinnen - Meister zu Vergleichsspielen im karelischen Petrosawodsk. Diese Bilanz können die 100 Mitglieder der Teterower Boxsektion nach zehnjährigem Wirken ziehen: sieben DDR - Meistertitel, 16 Erfolge bei SV - Meisterschaften sowie 132 Goldmedaillen bei Be-zirkstitelkämpfen- bzw. Spartakiaden und neun Delegierungen an die KJS.

500 neue Mitglieder im Zeichen des weißen „D“
1974  Gemeinsam mit dem Unterleutnant der VP, Klaus Weber, ist Horst Kassner, Direktor und SSG - Leiter der 6. Neustrelitzer Oberschule Delegierter des V. Turn- und Sporttages des DTSB in Berlin. Der Diskussionsbeitrag des Genossen Kassner über die gemeinsame erfolg-reiche Arbeit mit den jungen Dynamos bei der Bildung junger sozialistischer Sportler ist dem Präsidium Anlass zu einer Grußadresse an die Mädchen und Jungen dieser Schule. Großar-tige  Ergebnisse bringt der Wettbewerb zu Ehren des 25. Republikgeburtstages. Über 1 000 Verpflichtungen führen dazu, dass 500 neue Mitglieder gewonnen,  6.700 mal die Bedingun-gen für das Sportabzeichen, 934 mal die des Kampfsportabzeichens erfüllt sowie 176 Übungsleiter der Stufen I und II ausgebildet werden. Bei den Wettbewerben im Kampfsport gehen 7 112 Mitglieder an den Start und bei den Kreisspartakiaden 3 700 Mädchen und Jungen. Großen Anteil an der weiteren guten Entwicklung in den Nachwuchsabteilungen haben die Übungsleiter Conrad Hinz (Rudern), Manfred Hoffmann (Turnen), Siegfried Köppen (Bo-xen), Ute Lass (Gymnastik), Joachim Lange (Schießen).
1975: Mit der Verleihung des Ehrennamens „Dr. Richard Sorge“ an die SSG der 6. Neustrelitzer Oberschule wird die traditionelle Pflege des revolutionären Erbes fortgesetzt. Über 100 junge Sportlerinnen beginnen in Neustrelitz, Waren, Strasburg und Neubrandenburg mit dem Einstudieren der Sportschau zum VI: Turn- und Sportfest. Ihre Übungsleiterinnen sind Ursula Lehmann, Regina Moh, Ute Lass, Franziska Rawitzer und Dorothea Greiner. Die Sportge-meinschaft Demmin kann nach vielen unentgeltlichen Arbeitseinsätzen einen Schießstand übergeben.

1976/77  Der IX. Parteitag der SED sowie der 60. Jahrestag der Großen Sozialistischen Ok-toberrevolution lösen neue Initiativen auf allen Ebenen aus. Die Bezirksorganisation belegt im 23. sozialistischen Wettbewerb der SV Dynamo einen viel beachteten dritten Rang. Zu den Besten des Bezirkes zählt 1977 die Sportgemeinschaft Demmin, die dafür anlässlich des VI. Turn- und Sportfestes mit dem Felix - Dzierzynski - Ehrenbanner geehrt wird. Weitere Erfolge erkämpfen Sportler, die aus Trainingszentren des Bezirkes hervorgingen. Der Ringer Roland Gehrke wird 1976 Europameister im Superschwergewicht, und Bantamgewichtler Hans-Dieter Brüchert holt bei den Olympischen Spielen in Montreal Ringer - Silber. Unter den Talenten, die von 1973 bis 1977 an die Fördereinrichtungen der Sportvereinigung delegiert werden, sind u.a. die Volleyballerinnen Heidrun Langanki und Heike Lehmann aus Neustrelitz, der Boxer Klaus Dieter Kirchstein und der Judoka Ulf Rettich aus Neubrandenburg sowie der Fußballer Rainer Ernst aus Neustrelitz, die später die DDR auch international erfolgreich vertreten.

1978  „30 gute Taten zu Ehren des 30. Jahrestages der Gründung der DDR“, unter dieser Losung beraten im Februar die Dynamos auf ihrer X. Bezirksdele-giertenkonferenz und legen für die neue Zielstellung wie stets die Elle der Besten an. Speziell die Nachwuchsabteilungen werden dem bei der VIII. Bezirks- Kinder- und Jugendspartakiade auch gerecht. Nahezu 1.000 Mädchen und Jungen erkämpfen hier in 10 Sportarten 194 Gold-, 197 Silber- sowie 170 Bronzemedaillen und überbieten mit 3.821 Wertungspunkten die Zielstellung beträchtlich.  In diesem Jahr erkämpft der Judoka Günter Krüger (ehemals Pasewalk) seinen zweiten Eu-ropameistertitel. Wesentlich für die weitere Entwicklung ist die Übergabe der neuen Gebäude einschließlich Sporthallenkomplex in der Neubrandenburger Katharinenstraße.

1979  Zu denjenigen, die im Wettbewerb zum 30. Jahrestag der DDR Höchstleistungen brachten, zählen die Kampfsportler von Neubrandenburg -Süd. Sie werden als beste Kampf-sportsektion der DDR ausgezeichnet und erhalten einen Ehrenwimpel der SV Dynamo der UdSSR. Nach 32jähriger Tätigkeit wird Oberstleutnant Heinrich Kasuhlke als Leiter des Be-zirksbüros ehrenvoll verabschiedet und Oberleutnant der VP Rainer Wegner (zuvor TZ-Trainer Leichtathletik in Demmin) zum neuen Leiter berufen. Zehnjähriges Jubiläum begeht das Internationale Juniorenboxturnier mit der Bilanz, dass bis dahin 691 Aktive aus der UdSSR (Karelien, Litauen, Auswahl), Bulgarien, CSSR, Ungarn, Rumänien, Polen und der DDR teilnahmen.

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