POLIZEI-SPORTVEREIN 90 Neubrandenburg e.V.

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Die 1950er

Dem Nachwuchs galt schon früh alle Aufmerksamkeit
1954  Getreu den Grundsätzen der Dynamos zur Nachwuchsarbeit konzentrierte sich die Tätigkeit im zweiten Jahr des Bestehens verstärkt auf die Bildung neuer Sektionen mit starken Kinder- und Jugendabteilungen. In Neubrandenburg und Malchin wurden die Sektionen Radsport mit insgesamt 75 Mitgliedern gegründet, woran Inge Ziegler, Heinrich Kienast und Willi Gottfried wesentlichen Anteil hatten. In Demmin stieß der Ringer - Übungsleiter Ernst Sneikus mit 24 jungen Athleten von der BSG Aufbau Loitz zu den Dynamos. Der heute 75jährige Verdiente Meister des Sports schuf darüber hinaus weitere Übungsgruppen in Loitz, Triebsees, Kletzin und Vorbein. Eine Sektion, aus der später noch viele Spartakiademedail-lengewinner, DDR-Meister und auch international erfolgreiche Athleten hervorgingen wie der Europameister Klaus Pohl. Gleichzeitig kam es in Neubrandenburg auf Initiative von Karl Meier und Günter Murawski zur Bildung einer Boxsektion, die auch in Datze, Penzlin, Fried-land und Woldegk ihre Anhänger fand. In den Sportarten Volleyball, Tischtennis und Schach wurden erste Vergleichskämpfe mit Vertretungen der Bezirke Rostock und Schwerin ausge-tragen. Auf internationaler Ebene gab es die ersten Treffen im Fußball, Tischtennis und Vol-leyball mit Arkonia Szczecin.

Respektable Ergebnisse im sozialistischen Wettbewerb
1955  Eine überaus positive Bilanz konnte im Januar auf der ersten Aktivtagung der Bezirksorganisation im Haus der BDVP Neubrandenburg gezogen werden. Im 3. sozialistischen Wettbewerb erreichten die 14 Sportgemeinschaften diese für die weitere Entwicklung wichti-gen Ergebnisse:
Die Zahl der Sektionen und Interessengruppen wuchs auf 53, die der Mitglieder auf 3 074 (einschließlich Kinder und Jugendliche). 1.702 Mal wurden die Bedingungen des Sportabzei-chens realisiert. Für   das     Spendenaufkommen wurden  4 000 Mark gesammelt. Das Jahr war aber auch geprägt von den ersten Talentsichtungen an den Schulen für die Sportarten Gymnastik / Turnen, Boxen und Radsport. Damit begann eine traditionsreiche enge Zusam-menarbeit mit den Schulen auf der Grundlage von Partnerverträgen. Die erste SSG wurde an der Neubrandenburger Reuter - Oberschule gegründet. Im Winter des Jahres hoben dann die Sportlehrer Harry Kirschner und Jürgen Martin in Gielow (Kreis Malchin) eine Interessengruppe Eishockey aus der Taufe, die sehr schnell weit über die Bezirksgrenzen hinaus be-kannt wurde.

Objekt Seglerheim -erstes großes NAW - Projekt
1956  Immer auf der Suche nach neuen Möglichkeiten, um die Sportpalette für die Kinder und Jugendlichen noch reicher zu gestalten, ging es an die Erschließung des Tollensesees als Revier für Segler und Ruderer. Verbunden mit dem Bau eines Seglerheimes im NAW - Programm, bei dem ein Wert von über 300 000 Mark geschaffen wurde, erfolgte die Bildung ent-sprechender Sektionen. Der Bau wurde von der BDVP, der Bezirksorganisation und weiteren gesellschaftlichen Institutionen gemeinsam getragen. Zu den aktivsten Erbauern zählten u.a. Willi Lipp, Hans Bremer, Werner Kasuhlke, Günter Borges, Herbert Streblow und Conrad Hinz. Im Mittelpunkt standen jedoch die  Vorbereitungen auf das II. Turn- und Sportfest. 50 junge Mädchen und Frauen studierten die Übungen für die große Sportschau im Leipziger Zentralstadion ein und 17 Dynamo-Sportlerinnen des Bezirkes Neubrandenburg nahmen an der Massenübung zum II. Deutschen Turn- und Sportfest teil.

Stabilisierung der Leitung und Mitarbeit im DTSB
1957  Dieses Jahr war vordergründig geprägt von der Verwirklichung des Beschlusses der Zentralen Leitung über die Bildung ehrenamtlicher Bezirksleitungen in der SV Dynamo. Ge-meinsam mit dem damaligen Leiter des Büros der Zentralen Leitung, Helmut Welz, kam es am 19. März zu einer Beratung über die daraus resultierenden Aufgaben. Zum 1. Vorsitzen-den wurde VP-Inspekteur Heinz Lattek gewählt. das Vertrauen als 2. Vorsitzender erhielt Ma-jor Alfred Böhm. Im neugegründeten Deutschen Turn- und Sportbund der DDR wirkten gleichfalls viele verantwortliche Genossen der SV Dynamo in den ehrenamtlichen Leitungen. So auch Heinz Kasuhlke, der die Dynamos im Sekretariat des Bezirksvorstandes vertrat. Am Schluss dieser ersten Etappe in der Geschichte der Dynamos stand die I. Bezirksdelegierten-konferenz im Dezember in Neubrandenburg. In einer kritischen Rechenschaftslegung konnte hier festgestellt werden, dass es gelungen war, eine stabile Basis für die weitere Entwicklung zu schaffen.

Den Idealen Olympias und der Turnfestidee verbunden
Mit neuem Elan packen die Dynamos nach ihrer I. Bezirksdelegiertenkonferenz (Dezember 1957) den zweiten Fünfjahreszyklus von 1958 bis 1962 an. Er ist geprägt vom Streben nach hohen Leistungen, der Sichtung, Förderung und Heranbildung junger Talente im Sinne der olympischen Ideale und der Wahrung und Pflege der besten Traditionen des Arbeitersports, wie sie in der Idee der Turn- und Sportfeste der DDR leben und immer wieder von neuem geprägt werden.

Als erste trumpften die Boxer und Ringer auf
1958/59  Während 30 Mädchen und Frauen, betreut von Ursula Dittmeier, Kurs auf die Dynamo-Schau beim III. Turn- und Sportfest nehmen, gelingt den bereits seit Jahren erfolgrei-chen Neubrandenburger Faustkämpfern um Übungsleiter Karl Meier der Aufstieg in die I. DDR-Liga. Unter ihnen ist Karl - Heinz Gustke, heute anerkannter Kampfrichter im Boxverband der DDR. Gleichzeitig macht sich von Dynamo Prenzlau gemeinsam mit anderen ein Junge auf den Weg nach Berlin, der inzwischen zum Cheftrainer Boxen des SC Dynamo avancierte und so an exponierter Stelle den hohen Ruf des DDR-Boxsportes prägen hilft. Wolfgang Kipf. Mit den Boxern trumpfen die Ringer auf. 1959 schaffen die von Übungsleiter Ernst Sneikus geführten Demminer bei den SV-Meisterschaften den zweiten Rang in der Mannschaftswertung der Senioren. Gleiches gelingt dem Nachwuchs im FDJ -Pokal. Erfolge die mit dem Namen Klaus Pohl - 1966 erster Ringer - Europameister der DDR - und Harry Müller - heute Trainer im Neubrandenburger Leistungszentrum - verbunden sind. Im selben Jahr werden auch die ersten von Dieter Weiß trainierten Radsporttalente zum Sportklub dele-giert. Es sind die Sportfreunde Grunzig und Ruthenberg, die in den 60er Jahren mehrfach im Auswahltrikot fahren. Akzente, wenn auch anderer Art, beginnen die Sportschützen zu setzen. Im Rahmen des NAW wird in Neubrandenburg ein Schießstand errichtet. Edmund Flö-gel, Heinz Radloff, Heinz Jeschke, Alfred Winkelbauer und Werner Woywood zählen zu den aktivsten Erbauern des Objektes.“

Ergänzung durch den Chronisten:
30 Mädchen und Frauen, betreut von Ursula Dittmeier, nehmen 1959 Kurs auf die große Dynamo - Schau beim III. Turn- und sportfest. Beim III. und auch beim IV. Treffen zählte Uschi Lehmann zu den Akteuren auf dem Rasen. Gymnastik und Leistungsgymnastik in Neubrandenburg sind eng mit dem Namen Uschi Lehmann verbunden. Im gleichen Jahr schließt die SG „Dynamo“ einen Patenschaftsvertrag mit der V. Oberschule ab und bildet Kindersportab-teilungen in den Sportarten Boxen, Judo, Fußball, Schach, Tischtennis und Turnen / Gymnastik.

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